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Über den Autor

Johannes Hartmann wurde 1989 in Hachenburg geboren und wuchs im Westerwald auf. Nach seinem Hauptschulabschluss absolvierte er zunächst eine Ausbildung zum Tischler. Im Jahr 2011 begann er seine Laufbahn im Rettungsdienst als Rettungssanitäter. Zwei Jahre später finanzierte er selbst seine Ausbildung zum Rettungsassistenten an einer Schule in Köln. Das anschließende Anerkennungsjahr absolvierte er von 2014 bis 2015 bei einem privaten Rettungsdienst in Wuppertal. 2016 zog er in den Landkreis Cuxhaven und arbeitete dort zunächst für GARD beziehungsweise Falck, später für das DRK. Dort qualifizierte er sich zum Notfallsanitäter. Im Zuge der Rekommunalisierung wechselte er schließlich zum Rettungsdienst des Landkreises, wo er heute als Notfallsanitäter und Beauftragter für Medizinproduktesicherheit tätig ist.

Die Idee, irgendwann selbst eine große Geschichte zu schreiben, begleitete ihn bereits viele Jahre. Den entscheidenden Anstoß gab schließlich eine längere verletzungsbedingte Auszeit im Jahr 2025. Aus ersten Ideen und Konzepten entstand innerhalb weniger Wochen der Grundstein für Raumschiff Vanguard. Nach einer erfolglosen Verlagssuche entschied er sich bewusst für das Selfpublishing und veröffentlichte im April 2026 den ersten Band der Reihe.

Heute entsteht mit Raumschiff Vanguard ein langfristig angelegtes Science-Fiction-Universum, das militärische Konflikte, technische Systeme, politische Spannungen und persönliche Schicksale miteinander verbindet.

Die Ordnung im Chaos

Ich schreibe Geschichten über Menschen unter Druck, über Loyalität, Verantwortung, Verlust und die Frage, was bleibt, wenn Ordnung zerbricht.

Für mich ist Schreiben mehr als nur das Erzählen einer Geschichte. Es ist mein Weg, Gedanken zu ordnen und Fokus zu finden. Wenn ich schreibe, verstummt das Rauschen des Alltags, und ich kann Welten erschaffen, die logisch und strukturiert sind, selbst wenn sie im Krieg versinken.

Der Funke und das Genre

Der entscheidende Impuls, selbst große Welten erschaffen zu wollen, kam für mich nicht aus dem Weltraum, sondern aus Mittelerde. J. R. R. Tolkien zeigte mir mit Der Herr der Ringe, was literarisches Worldbuilding bedeuten kann: ein Universum zu erschaffen, das so tiefgründig und detailreich ist, dass es sich real anfühlt. Dieser monumentale Maßstab begleitet mich bis heute.

Meine kreative Heimat ist jedoch die Science-Fiction. Geprägt haben mich die nahezu grenzenlose Welt von Perry Rhodan, die philosophischen Fragen von Star Trek, die immersive Wucht von Mass Effect und besonders die Art, wie Dan Abnett große militärische Konflikte mit glaubwürdigen Figuren, Kameradschaft, Verlust und persönlichen Entscheidungen verbindet.

Für das Vanguard-Universum möchte ich diese Einflüsse nicht kopieren, sondern meinen eigenen Weg daraus entwickeln: groß, detailreich und konsequent – aber immer mit den Menschen im Mittelpunkt.

Der Plan und die Realität

Ich gehe meine Projekte oft wie militärische Operationen an: Ich plane, strukturiere und entwerfe. Aber wie im echten Leben überlebt kein Plan den ersten Kontakt mit der Realität.

Oft merke ich beim Schreiben, dass meine Charaktere ihren eigenen Kopf haben und die Geschichte eine ganz andere, manchmal bessere Richtung einschlägt. Ich lasse das zu. Denn genau dort entsteht für mich das Leben einer Geschichte.

Was ich erreichen will

Mein Ziel ist einfach: Ich möchte, dass du als Leser nicht nur zuschaust, sondern fühlst.

Ich möchte, dass du dich in die Charaktere einfindest, ihre Last spürst und verstehst, warum sie tun, was sie tun. Nicht jede Entscheidung muss richtig sein. Aber sie soll nachvollziehbar sein.

Wenn das Buch zugeklappt wird und etwas davon zurückbleibt – eine Figur, eine Entscheidung, eine Frage oder einfach das Gefühl, für einige Stunden wirklich an Bord gewesen zu sein –, dann hat die Mission ihr Ziel erreicht.